11- tägige Rundreise. Kommen Sie mit auf spannende Reise durch Usbekistan
Flug von Deutschland in die usbekische Hauptstadt Taschkent. Transfer zum Hotel. Zeit zur freien Verfügung.
Taschkent - modern, großzügig und sehr grün präsentiert sich die Millionenstadt. 1966 zerstörte sie ein Erdbeben fast völlig, sowjetische Stadtplaner entwarfen sie neu, mit breiten Boulevards und Plattenbauten. Unser erstes Ziel, der Hasrat-Imam-Komplex, war die erste Moschee in diesem heute größtenteils muslimischen Usbekistan. Die Anlage um das Grab des ersten Imams in Taschkent wurde 2007 mit saudischer Hilfe wiederaufgebaut: Der gewaltige Ziegelbau mit türkisfarbenen Kuppeln bietet 2500 Gläubigen Platz. Wir sehen die filigran verzierte Barak-Khan-Medrese und stürzen uns ins Getümmel des Chorsu-Basars mit seinem überreichen Angebot an Feigen und Nüssen, Gemüse und Gewürzen. Im Museum für angewandte Kunst sehen wir Kunsthandwerk aus vielen Regionen des Landes: Keramiken, Messer, Trachten und Goldstickereien. Flug nach Urgentsch und Transfer zum Hotel in Chiwa
Auch durch Chiwa verlief die Seidenstraße, die ab 300 v. Chr. das Mittelmeer mit Ostasien verband und auf der neben Seide Gewürze, Weihrauch, Porzellan, Hölzer und Rosenöl gen Westen transportiert wurden. Der Legende nach rasteten die Karawanen an einem Brunnen, den ein Sohn des Noah gegraben hatte. Die meisterhaft restaurierte Altstadt ist noch ganz von ihrer Stadtmauer umgeben. Zwischen Moscheen, Medresen und Lehmhäusern mit zahlreichen Keramikwerkstätten gehen wir auf Erkundungstour. Warum nur ist das berühmte Kalta-Minor-Minarett mit bunt glasiertem Kachelschmuck so kurz geraten? Eine lokale Besonderheit sind die fantasievollen Pflanzen- und Sternornamente, wie wir sie an der Sommermoschee der Festung finden. Von der Zinne genießen wir den Rundblick. In der Juma-Moschee des einstigen Palastes bezaubern uns 213 kunstvoll geschnitzte Säulen, teils über 1000 Jahre alt. Eines der bedeutendsten Bauwerke des islamischen Zentralasiens ist einem Poeten gewidmet: Das fantastisch dekorierte Pahlavon-Mahmud-Mausoleum mit weit sichtbarer türkisblauer Kuppel erinnert es an den Arzt und Dichter des 13. Jh. Zum Abendessen sind wir bei einer Familie zu Gast und kommen ins Gespräch über den Alltag in diesem erstaunlich offenen muslimischen Land. Im Tasch-Hauli-Palast mit seinen drei Innenhöfen bewundern wir Kachelschmuck und kunstvolle Schnitzereien und hören vom früheren Harem. Weiter geht es zur Medrese Alla Kuli Khan, zur Karawanserei am Osttor der Stadt.
Entlang des Amu Darya, des Oxus und durch die Kisil-Kum Wüste fahren wir heute 450 km nach Buchara. Während der Fahrt können Sie sich von einer der größten Wüstenlandschaften Zentralasiens verzaubern lassen. Wir werden genügend Fotostops einlegen.
Buchara - in der 2500 Jahre alten Oasenstadt spüren wir die ganze Faszination des Orients: Moscheen mit leuchtenden Kuppeln, Koranschulen, Karawansereien. Die intakte Altstadt gleicht einer Freilichtbühne, die uns in die Abenteuer aus 1001 Nacht entführt. Wir besichtigen das Samaniden - Mausoleum, das wohl älteste Prunkgrab der islamisch-orientalischen Welt. Vermutlich ruht der Herrscher Ismail Ibn Ahmad unter der meisterhaften Kuppel aus dem 9. Jh. Das Chashmai-Ayyub-Mausoleum ist da entstanden, wo der Prophet Hiob eine Quelle aus dem Felsen geschlagen haben soll. Weiter geht es zur Festung Ark hoch auf den Berg, zur kleinen Bola-Xaus-Moschee. Der Komplex Labi Xaus gruppiert sich um ein großes Wasserbecken. Eine besondere Attraktion sind die überkuppelten Basare, in denen buntes Treiben herrscht: Unter den Handwerkergewölben hört man die Hammerschläge der Schuster und Scherenmacher, die Läden der Juweliere, Parfüm-, Stoff- und Mützenverkäufer quellen vor Waren über.
Am westlichen Stadtrand beginnt die Königliche Straße, der uralte Verbindungsweg nach Samarkand. Zur Blütezeit der Seidenstraße verkehrten hier die Handelskarawanen, in einem 6-7- tägigen Ritt erreichen diese Samarkand. Etwa auf halber Strecke, inmitten der Wüste, steht ein monumentales Tor, das ins Nichts zu führen scheint. Es ist der letzte Rest der Karawanserei Rabat-i-Malik und mitten hindurch führte die alte Seidenstraße. Unsere Route führt nach Nurata. Nach dem Mittagessen in einem Privathaus Besichtigung der Festungsanlage aus dem 4./3. Jh.v.Chr , eine Moschee aus dem 11 Jh. und der Tschaschma - Quelle. Weiterfahrt ins Jurtenlager. Nach dem Abendessen genießen Sie am Lagerfeuer typisch kasachische Lieder eines lokalen Volkssängers.
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Aidarkul See. Wir machen einen Spatziergang entlang des Sees. Weiterfahrt zum Bergdorf Sentab. Ankunft und Unterbringung bei einer einheimischen Familie.
Schon früh brechen wir auf, um bei unserer Wanderung der größten Hitze zu entgehen. Der Weg verläuft (2-3 Std., leicht) durch ein weites Tal, vorbei an vereinzelten Häusern, Ruinen und einer Moschee bei einer alten Festung. An Wochentagen kommen uns immer wieder Kinder auf ihrem Weg zur Schule oder Bauern mit ihren vollbeladenen Eseln entgegen. Am Nachmittag fahren wir nach Samarkand (ca 220 km). Ankunft in Samarkand und Zeit zur freien Verfügung.
Samarkand - schon unter den alten Persern war dies einer der bedeutendsten Handelsplätze an der Seidenstraße. Im 12. Jh. verwüstet durch Dschingis Khan, machte Amir Timur die Karawanenoase zwei Jahrhunderte später zur Hauptstadt seines riesigen asiatischen Reiches. Hübsch aufgereiht ziehen sich die historischen Bauten durch die von der Sowjetzeit geprägte Stadt. Schon zu Lebzeiten ließ sich der Eroberer Amir Timur das Gur-Amir-Mausoleum errichten. Die riesige Melonenkuppel strahlt in Dunkelblau und Türkis. Seltsames soll sich hier zugetragen haben, als Stalin das Grab öffnen ließ. Unser Reiseleiter berichtet davon. Im Zentrum öffnet sich der Registanplatz, für viele der schönste der islamischen Welt. Die drei Medresen gehen auf die Universität aus dem 15. Jh. zurück. In der Bibi-Hanim - Moschee hören wir die Legende von der schönen Frau Timurs. Der auf den Architekten eifersüchtige Herrscher soll sie selbst so größenwahnsinnig vollendet haben, dass sie einstürzte.
Samarkand - die Ausgrabungen des alten Marakanda und das Museum Afrosiab führen uns zurück zu den Ursprüngen Samarkands. Etwas außerhalb der Stadt liegt das erstaunlich moderne Observatorium des Ulugh Beg: Lange vor der Erfindung des Teleskops verfolgte der Astronom das Geschehen am Himmel mit bloßem Auge, entwarf einen Sternenatlas und vermaß die Stellung der Erdachse. Gleich neben dem trubeligen Basar besuchen wir die Schahi-Zinda-Nekropole, die auf Kusam ibn Abbas zurückgeht, einem Vetter des Propheten Mohammed. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Taschkent.
Taschkent - frühmorgens Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Übernachtungen mit Frühstück im Zimmer mit Bad oder Dusche und WC Alle Transfers und Fahrten während der Rundreise in komfortablen, klimatisierbaren Fahrzeugen Zugfahrt von Samarkand nach Taschkent Reiseleitung auf Deutsch in Chiwa, Buchara, Samarkand und Taschkent. 1 x Abendessen in Chiwa bei der Familie und 1 x Mittagessen während der Fahrt von Chiwa nach Buchara. Eintritt für die Baudenkmäler Inlandsflug von Taschkent nach Urgench
Internationale Flug Mittag und Abendessen. Reiseversicherungen
This tour can be customized. Please get in touch with me.
Tashkent, Uzbekistan